Die Horsch-Neuheiten für die Ausaat

Aktuell | Die Horsch-Neuheiten für die Ausaat Die Horsch-Neuheiten für die Ausaat Mit welchen neuen Modellen und Detailverbesserungen Horsch seine Sätechnik zur Agritechnica auffrischt – in Drill- und in der Einzelkornsaat.

Horschs Neuheiten für die Bodenbearbeitung haben wir bereits vorgestellt – nun folgen die Updates für die (Einzelkorn-)Sätechnik.

Neuheiten Bodenbearbeitung: 6 neue von Horsch

Pronto 9 DC: Update für Flächenleistung

Die Pronto 9 DC hat u.a. einen neuen Tank mit 6.000 l Fassungsvermögen bekommen. (Bildquelle: Andreas Holzhammer)

Die komplett überarbeitete Pronto 9 DC zielt auf Betriebe mit Bedarf an hoher Flächenleistung: 9 m Arbeitsbreite und ein Tankvolumen von bis zu 6.000 l, optional als Doppeltank. Als Scharvarianten stehen das bekannte TurboDisc- und das neue ParaDisc-Säschar zur Wahl. Letzteres ist laut Horsch speziell für schwere und steinige Böden konzipiert. Das G&F Doppeltanksystem erlaubt das Ablegen von zwei Komponenten, z.B. von Saatgut und Dünger, auf einem Sähorizont. Mit dem optionalen PPF-Scheibensystem kann der Dünger über ein separates Schar unterhalb der Saatrille im Boden platziert werden Die Maschine erhält laut Horsch in jeder Konfiguration eine CoC-Bescheinigung.

Mit der Versa 7 SW hat Horsch nun auch eine Kreiseleggen-Säkombination mit 7,20 m Arbeitsbreite im Programm. (Bildquelle: Andreas Holzhammer)

Versa SW: jetzt mit 7,2 m Arbeitsbreite

Die Versa 7 SW ergänzt das Kreiseleggensegment um einen Maschinenverbund aus Säwagen und Kreiselegge mit 7,2 m Arbeitsbreite. Diese Breite hat Horsch auch schon bei der Pronto 7 DC – sie soll eine Antwort auf die gängige Spritzbreite von 36 m sein. Ein 6.300 l Doppeltank ermöglicht das G&F-Verfahren (gleichzeitige Ausbringung von Saatgut und Dünger). Kreiselegge und Säwagen haben jeweils ein eigenes Fahrwerk, wodurch der Reifenpacker zum Straßentransport nicht mehr unter die Kreiselegge gefahren werden muss. Das Fahrwerk der Kreiselegge soll zudem negative Stützlasten verhindern.

AutoForce bald auch für Drilltechnik

Das aus der Maestro-Baureihe bekannte AutoForce-System ist jetzt auch für die Drilltechnik verfügbar. Es passt den Schardruck automatisch an wechselnde Bodenbedingungen an: Bei schweren Böden wird der Schardruck erhöht, bei leichten reduziert, um eine gleichmäßige Saatgutablage und Bestandentwicklung zu gewährleisten. Das System arbeitet im Bereich von 15 bis 350 kg bzw. 15 bis 200 kg (je nach Schar-Typ). Es wird in den Baureihen Avatar SD, Avatar LC, Pronto DC und Serto SC schrittweise verfügbar sein.

Die Maestro 12 TX ist mit einem hydraulischen Teleskoprahmen ausgestattet. (Bildquelle: Andreas Holzhammer)

Maestro 12 TX mit flexiblem Teleskoprahmen

Mit der Maestro 12 TX erweitert Horsch die gefragte Einzelkorn-Baureihe um ein 12-reihiges Modell mit hydraulisch verschiebbarem Teleskoprahmen. Die einstellbaren Reihenweiten zwischen 45 und 75 cm (in 5-cm-Schritten) erlauben eine schnelle Anpassung an verschiedene Kulturen. Die Maschine verfügt über das bewährte Überdrucksystem AirSpeed für bis zu 15 km/h Fahrgeschwindigkeit und ist mit der automatischen Schardruckregelung AutoForce. Der Düngerdrucktank fasst 4.200 Liter, außerdem gibt es Mikrogranulatbehälter mit 20 l je Reihe.

Die Direktsämaschine Avatar 12 LC hat nun einen 9.400 l großen Saatguttank. (Bildquelle: Horsch Maschinen GmbH)

Avatar LC mit großem Tripletank

Die neue Avatar 12 LC vereint Vielseitigkeit mit hoher Schlagkraft: ein 9.400 l fassender Tripletank (50:15:35) erlaubt die gleichzeitige Ausbringung von bis zu drei Komponenten, mit optionaler MiniDrill sogar vier. Die Maschine arbeitet mit dem SingleDisc-Einscheibenschar, Reihenabstand 25 cm. Für die Zukunft sind optionale Ausstattungen wie AutoForce und RowControl geplant. Optional sind gezogene Räumsterne verfügbar.

Bei der Focus hat Horsch unter anderem die 3-Punkt-Schnittstelle für den Säbalken überarbeitet. (Bildquelle: Andreas Holzhammer)

Focus Baureihe : Update für StripTill

Seit Mitte 2024 wurde die Focus Baureihe mit neuen Tanks (5.000 Liter, 60:40-Aufteilung), MiniDrill-Optionen und weiterentwickelter 3-Punkt-Schnittstelle überarbeitet. Das I-Manager Bedienkonzept und neue Scharvarianten sorgen für einfachere Handhabung und größere Flexibilität. Die Modellbezeichnungen wurden mit Zinkenabstand und spezifischem Kürzel („F“ für flexibel) ergänzt. Optional kann jetzt auch das Parallelogrammschar ParaDisc an der TD F eingesetzt werden.

Den Partner FT Fronttank gibt es nun in mehr Varianten. (Bildquelle: Horsch Maschinen GmbH)

Neue Partner Fronttanks

Die Partner FT Reihe erhält neue Varianten mit größerer Variabilität: Partner 1.7 FT (1.700 l) nun auch als Doppeltank, Partner 2.1 FT (2.100 l) und 2.5 FT (2.500 l) als Doppel- oder Tripletank. Die Tankaufteilung ist dabei flexibel wählbar. Neu sind ein zertifiziertes, zweiteiliges Kamerasystem zur besseren Übersicht im Straßenverkehr sowie die Integration des touchfähigen I-Manager Bedienkonzepts. Bei den Packern gibt es neue Möglichkeiten zur Gewichtsverteilung und zur Reduktion von Traktorspuren. Das Schnellkuppler-System erleichtert das Handling der Pneumatikschläuche.

Der Leeb CT Fronttank eignet sich u.a. für die Flüssigdüngung- und beizung bei der Aussaat. (Bildquelle: Horsch Maschinen GmbH)

Fronttank Leeb CT: Flexible Ergänzung

Mit dem Leeb CT stellt Horsch einen flexibel nutzbaren Combination Tank vor, der als Fronttank mit anderen Horsch-Maschinen kombiniert werden kann. Der Tank eignet sich für Flüssigdüngung und -beizung bei der Aussaat sowie im stehenden Bestand in Kombination mit mechanischer Beikrautregulierung. Volumenoptionen von 1.400, 1.800 und 2.400 l sowie ein 180 l fassender Frischwassertank ab Werk bieten Anpassungsfähigkeit für verschiedene Anwendungen.

Die Horsch-Neuheiten für die Ausaat

Donnerstag, 4. September 2025

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