Case IH stellt Überarbeitung der Axial-Flow-160-Mähdrescher vor
Aktuell | Case IH überarbeitet die Axial-Flow-160-Mähdrescher Case IH stellt Überarbeitung der Axial-Flow-160-Mähdrescher vor Case IH frischt die Axial-Flow-160er-Mähdrescher auf und bietet seinen Kunden damit spannende neue Möglichkeiten und mehr Komfort. Die ersten neuen Modelle sollen schon bald vom Band laufen.
Case IH überarbeitet die Axial-Flow-160-Mähdrescher zum Modelljahr 2027. Die Baureihe für die Klassen 6 und 7 bekommt werkseitig integrierte Technik für mehr Automatisierung, bessere Vernetzung und einen höheren Bedienkomfort.
Im Fokus steht dabei vor allem die Kombination aus neuer Bedienoberfläche, erweiterten Präzisionsfunktionen und einer verbesserten Getreidehandhabung. Ziel ist laut Case IH, die Ernteabläufe einfacher zu machen und gleichzeitig die Maschinenverfügbarkeit zu erhöhen.
Dual-Display mit mehr Übersicht
Neu an Bord ist das Pro-1200-Dual-Display. Es soll eine tabletähnliche Bedienung mit frei anpassbaren Ansichten und Multi-Touch-Steuerung bieten. Maschinen- und Ertragsdaten Daten lassen sich getrennt darstellen, was die Übersicht im Mähdrescher verbessern soll.
Zusätzlich sind eine Fernanzeige sowie erweiterte Diagnosefunktionen integriert. So sollen sich Störungen früher erkennen und Serviceeinsätze besser vorbereiten lassen. In Verbindung mit Harvest Command, AccuGuide und der Ertragsüberwachung will Case IH die Bedienung weiter automatisieren.
Präzision und Konnektivität
Für die Spurführung kommt der neue Vector-Pro-Empfänger zum Einsatz, der eine höhere Führungsgenauigkeit ermöglichen soll – auch unter schwierigen Feldbedingungen. Über Connectivity Included bleibt die Datenverbindung über die gesamte Nutzungsdauer des Modems ohne Abo-Gebühren aktiv.
Dazu kommen AccuSync für den Datenaustausch zwischen Maschinen sowie AccuTurn für automatisierte Wendevorgänge am Vorgewende. Je nach Bedarf lassen sich unterschiedliche Technologiepakete wählen.
Verbesserte Korn- und Erntegutführung
Auch bei der Entladung hat Case IH nachgelegt. Eine neue Querschneckenkupplung erlaubt die getrennte Steuerung des Entladesystems. Dadurch soll sich die Entladeschnecke vollständig leeren lassen, was Kornverluste beim Entladen während der Fahrt reduziert.
Ein optionaler Zweigang-Einzugsantrieb soll den Gutfluss an wechselnde Bedingungen anpassen. Ergänzt wird das durch eine neue Konvexkonfiguration für feuchtes Erntegut und modernere Sensorsysteme zur Überwachung wichtiger Maschinenparameter.
Kabine im Stil der größeren Baureihen
Auch die Kabine wurde überarbeitet und orientiert sich nun an der Architektur der größeren 260er-Serie. Ein neues Farbkonzept, eine optimierte Anordnung der Bedienelemente, verbesserte Klimaführung und zusätzliche Kameraeingänge sollen den Arbeitskomfort erhöhen.
Marktstart im Sommer
Nach Feldtests in der vergangenen Saison will Case IH die überarbeitete Serie bei Veranstaltungen in Europa vorstellen. Die Serienproduktion soll im Juli 2026 starten, erste Auslieferungen sind bis Ende des dritten Quartals geplant. Öffentlich gezeigt werden sollen die Maschinen zudem auf der EIMA im November 2026.

Montag, 22. Juni 2026
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